DER LHASA-APSO

Der Lhasa-Apso ist eine seit über 2000 Jahren in Tibet bekannte Hunderasse. Sie wurde von Lamas in Klöstern gezüchtet und galt als „Botschafter des Friedens und Glücks“.

Man nannte sie auch Löwenhunde wegen ihres löwenähnlichen Fells, Lhasa-Apsos galten als Reinkarnation der Lamas, die zum „orientalischen Paradies der Glückseligkeit“ keinen Zugang hatten, es waren „heilige Hunde“, die die Schätze der Buddhas bewachten.

Der Name Lhasa-Apso setzt sich zusammen aus dem Namen der tibetischen Hauptstadt Lhasa („Platz der Götter“) und dem Begriff „Apso“, der sich aus „Rapso“ ableitet, was tibetisch eine Art zottig-langhaarige Bergziege bedeutet.

1901 kamen die ersten Exemplare nach England und 1934 bekamen sie einen Zuchtstandard, Zuchtbeginn in Deutschland erst in den 1970er Jahren.